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Die Stellen, die ich tatsächlich möchte, kann ich als Heilerziehungspflegerin nur sehr schwer bekommen

Miriam Wirsch-Brosert arbeitet in der Eingliederungshilfe. Mit dem Studium möchte Sie sich für eine Leitungs-. oder Koordinationsposition qualifizieren. Dank des Flexibilität kann Sie das Studium perfekt mit Familie und Beruf vereinbaren.

Die Mutter eines einjährigen Sohnes betreut schwerst-mehrfach-behinderte Menschen in einem stationären Wohnheim im Schichtdienst. 

Miriam, was war Ihre Motivation, den Bachelor Inklusion und Teilhabe an der SRH Fernhochschule zu studieren?

In den vergangenen 2 Jahren habe ich gemerkt, dass meine Qualifikation als Heilerziehungspflegerin oft nicht für die interessanten Stellen ausreicht. 

Meist ist ein Studium Voraussetzung für Leitungs- oder Koordinationspositionen.

Außerdem strebe ich nach beruflichen Perspektiven, die mit meinen aktuellen Lebensumständen und Prioritäten besser vereinbar sind als Schichtdienst. Besonders als Mutter ist es mir wichtig, in einem Umfeld mit fairen Arbeitsbedingungen, angemessener Bezahlung und passenden Arbeitszeiten tätig zu sein.

Was gefällt Ihnen gut am Studium?

Mir gefällt besonders das flexible Modell meines Studiums, da es mir ermöglicht, meine Lernzeiten individuell zu gestalten und so optimal an meine persönlichen Umstände anzupassen. Diese Flexibilität ist für mich von großem Vorteil, da ich mein Studium dadurch gut mit meinem Schichtdienst und den Anforderungen meiner Familie vereinbaren kann. Ein klassisches Präsenzstudium mit festen Vorlesungszeiten wäre für mich hingegen keine Option gewesen, da es deutlich weniger Spielraum für meine beruflichen und familiären Verpflichtungen gelassen hätte.

Was sind Ihre beruflichen Pläne?

Nach dem Studium strebe ich entweder eine Leitungsposition an, bei der Schicht- und Wochenenddienste nicht zum Alltag gehören, oder – was mich vermutlich noch mehr reizt – die Tätigkeit als gesetzliche Betreuerin in einem Betreuungsverein oder auf selbstständiger Basis an.

Ich freue mich auf die Zeit des Studiums und viel neues zu lernen. Jedoch gehe ich auch mit großem Respekt an die Sache heran, da ich wie gesagt Mutter eines Einjährigen bin und 35 Stunden/Woche im Schichtdienst arbeite. Aber ich bin guter Dinge 🙂.

 

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